Start agiler Projekte – so geht’s richtig!

Von Benjamin Roschanski und Adrian Kubitza , 07.08.2018, 11:10
Start agiler Projekte Agilität Softwareentwicklung IT-Beratung - PENTASYS

Foto: Adobe Stock

Gerade in der Anfangsphase eines agilen Projekts werden die Weichen gestellt, ob dieses nach Wunsch verläuft oder auch nicht. Umso genauer müssen alle Beteiligten hinsehen, wenn es darum geht, den Start zu strukturieren, um die Grundlage für einen erfolgreichen Projektverlauf zu legen. Aus der Erfahrung, die wir als Mitarbeiter der PENTASYS AG in vielen erfolgreichen Kundenprojekten gesammelt haben, hat sich ein Vorgehen in vier Phasen bewährt. Diese wollen wir im Folgenden kurz vorstellen:

  1. Die Vorhabensphase: In dieser Phase werden Projektvision, Transparenz und Teamaufbau definiert. Es ist vorerst noch ein kleinerer Kreis von Verantwortlichen involviert, da erst noch die Grundlagen dafür geschaffen werden müssen, dass die Projektmitarbeiter loslegen können.

  2. Die Initialisierungsphase: In dieser Phase geht es vor allem darum, zum ersten Sprint hinzuführen. In der Initialisierungsphase wird das Backlog initial befüllt. Basis hierfür können die Ergebnisse eines Story Map Workshops sein, oder auch ein Scrum Workshop, um alle Beteiligten auf ein gemeinsames Verständnis von Agilität zu „eichen“.

  3. Die Anlaufphase: Mit „Sprint Eins“ hebt das Projekt ab und die eigentliche Arbeit kann beginnen. Das Team kommt zum ersten Mal vollständig zusammen. Hier bietet es sich an, dass die Teammitglieder durch verschiedene Werkzeuge, zum Beispiel einer Projektcharta oder Workshops, ein gemeinsames Verständnis des Projekts entwickeln.

  4. Die Stabilisierungsphase: Getreu dem Motto „Inspect & adapt… and repeat!“ geht es in dieser Phase vor allem darum, die Ergebnisse, die bisher erzielt wurden, in die alltägliche Praxis zu übersetzen. Hier findet dann auch ein fließender Übergang in den agilen Projektablauf statt.

Die genannten Phasen sind eine gute Orientierungshilfe, um effizient, agile Projekte effizient, einfach und erfolgreich zu starten. Dabei geht es aber keineswegs darum, sich starr an Regeln oder Systeme zu halten. Vielmehr sollen die aufgezeigten Phasen ein Grundraster darstellen, das stets auf die konkreten Projektanforderungen angepasst werden sollte. Ebenso hat es sich bewährt, auch Instrumente aus dem klassischen Projektmanagement hinzuziehen, wenn ihr Einsatz sinnvoll ist – beispielsweise ein RAID-Log für ein besseres Risikoverständnis.

Mehr zum Thema lesen Sie im ausführlichen Fachartikel von Benjamin Roschanski und Adrian Kubitza auf www.dev-insider.de

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